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Die Seite des Obmannes:
Wenn man die 45 Jahre Filmklub Kapfenberg an sich vorüberziehen lässt, so wird einem der Strukturwandel vom Familien Klub zum Großverein als erstes ins Auge springen. Vom ersten Treffpunkt im Gasthof Mörtl über das alte Volksheimlokal bis zum schmucken Kleinkino in der Volksschule Redfeld spannt sich der Bogen. Begleitet wird diese Entwicklung vom Film ( Normal 8, Super 8, 16 mm ) zum Video ( VHS, SVHS, Video 8, High 8 ) und weiter zum digitalen System ( Mini DV ). Einiges hat sich verändert, doch gleich geblieben ist das gute Vereinsklima, die aktiven Filmer und die genauso wichtigen passiven Zuseher und vor allem die Sorge aller Freunde und Gönner des Filmklubs um das Wohlergehen ( filmerisch und gesundheitlich ) aller Mitglieder.
Nur gemeinsam sind wir in der Lage, das hohe Niveau unseres Programmes zu halten bzw. noch vielfältiger zu gestalten. Oberstes Ziel wird es immer bleiben, allen Ideen und Hilfestellungen Zeit einzuräumen und mit dem Wissen aller zur filmerischen Umsetzung zu kommen. Praktische Angebote wie ãTrau dich was, die Kapfenberger Film- und Video Schule, Videodiskussionen, Workshops, One Minute Bewerbe und Seminare eigener Mitglieder und Fachleute von außen haben unseren Informationsstand durch Teamarbeit in vor Jahren unvorstellbare Höhen gebracht. Gute Produkte besser zu machen, an der Kritik positive Ansätze zu finden war unser ständiges Bestreben. Niemand wundert sich mehr über den Bekanntheitsgrad unserer Gemeinschaft, viele wissen von den Erfolgen auf breitester Basis in Österreich und außerhalb. So ist es als Obmann leicht, nach 22 Jahren auf funktionierende Strukturen und engagierte Mitarbeiter stolz und für zukünftige Utopien aufgeschlossen zu sein. Der Vorstand und der große harte Kern des Vereines freuen sich über die jüngsten Auszeichnungen.
1. Auf Vorschlag des steirischen Regionalleiters Erich Cipoth wird Bernhard Allmer vom VÖFA mit dem silbernen Verdienstzeichen für seine Verdienste um den Film in Österreich ausgezeichnet.
2. Für seine Dokumentation ãErhalten und Bewahren erhielt Reinhold Wurm eine Goldmedaille beim österreichischen Verbandswettbewerb ( bei 64 eingereichten Filmen ).
3. Beim internationalen Festival ãTOTI in Marburg erhielt in der Kategorie Experimentalfilm Florian Pochlatko für sein Video ãVis die Macht Gold. In der Kategorie Spielfilm gab es für die Filmplattform ebenfalls Gold ( ãPapilio ). Reinhold Wurm errang in der Kategorie Bergfilme mit ãSiebenschläfer den 1. Rang. In der Kategorie Dokumentationen erkämpfte Bernhard Allmer mit dem Film ãErde, Wasser, Feuer, Luft unter 154 internationalen Einreichungen den 5. Rang.
4. Zwei Filme wurden nach Berlin eingeladen
5. Zur Zeit werden 11 neue Produktionen von Mitgliedern für die Klubmeisterschaft bei unseren Freunden in Maribor juriert.
Durch die vielen sehr guten Mitarbeiter und Kontakte ( UNICA Weltverband, VÖFA, MITROPA Treffen, österr. Jungfilmerakademie, Eisenbahn- und Tranportfestival, Filmpremieren, Dienst am Nachbarn und KunstgalerienÉ) hat sich das Angebot für unser Publikum erfreulich weiter entwickelt. Seit 45 Jahren findet jeden Dienstag ab 19 Uhr in der Volksschule Redfeld ein Klubabend bei freiem Eintritt statt.
Besuchen Sie uns auch wieder einmal!
Günther Agath Obmann
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